34,5 cm neben dem Glück

Stück nach Tatsachenberichten aus den Büchern “Das ist auch euer Krieg“, “Ein schöner Tag zum Sterben“ von Heike Groos

Stückentwicklung von Martina König, Niclas Ruge
nach Tatsachenberichten aus den Büchern  “Das ist auch euer Krieg“, “Ein schöner Tag zum Sterben“ von Heike Groos, erschienen im Krüger Verlag 2009, 2010.

Sven und Anna haben ein Abkommen geschlossen: Sven ist Zeitsoldat und sichert mit seinem Sold die Erfüllung ihres Traumes vom privaten Glück mit einem Eigenheim. Alles ist wohl durchdacht und geplant, sogar die Tujagartenhecke pflanzt  Anna in 34,5cm Abstand.

Die Rechnung scheint aufzugehen, das Haus ist fertig und bezahlt, nur noch ein letzter Einsatz in Afghanistan  muss gemeinsam durchgestanden werden.

Doch das Leben nimmt einen eigenen, unberechenbaren Verlauf und fordert Anna heraus.

In 6 Monaten wurde nach einer Idee von N. Ruge und M. König eine authentische Geschichte rekonstruiert. Die Schauspieler(innen) sind in Improvisationen mit ihren eigenen Befindlichkeiten in Kontakt zu den Figuren gegangen und haben diese emotional ausgelotet und mit ihren Worten zum Sprechen gebracht.

Entstanden ist eine Geschichte darüber, auf welche Art und Weise Krieg in einem deutschen Haushalt ankommt, was er mit den einzelnen Familienmitgliedern macht und darüber, was Menschen auf sich nehmen, um ihre Sehnsucht nach Glück, Sicherheit und Wohlstand zu stillen.

Der Zuspruch des Publikums hat gezeigt, dass es dem Ensemble offensichtlich gelungen ist, ein Tabuthema anzupacken.

Regie: Martina König

Bühnenbild und Kostüm: Jana Feiler

Choreografie: Ulrike Henning

Es spielen:

Irene Ossa-Moyzes, Bob Schäfer, Mario Neubert, Karen Schneeweiß-Voigt, Barbara Schaffernicht, Katrin Bauer

 

Diese Inszenierung ist entstanden mit der freundlichen Unterstützung von:

Versicherungsmakler Wolfgang Schaffernicht

Susanne und Steffen Kramer

Robert Maritz

Familienbetreuungszentrum der Bundeswehr in Leipzig

Landesgruppe Berlin im VdRBw

 


 

 

 


mit
Katrin Bauer a. G., Mario Neubert, Barbara Schaffernicht, Bob Schäfer, Karen Schneeweiß-Voigt, Irene Ossa Moyzes
Regie Martina König

Spieldauer 1:30

Kritik Potsdamer Neueste Nachrichten vom 29.08.2011
Märkische Allgemeine Zeitung vom 30.08.2011










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